Kursinhalte

Das Welttanzprogramm

(Offizielle Information des ADTV)
Das 1961 auf Initiative von Gerd Hädrich (damaliger ADTV-Präsident) vom Weltfachverband der nationalen Tanzlehrerverbände (World Dance Council - WDC) ins Leben gerufene Welttanzprogramm beinhaltet heute die Tänze und Tanzformen, die zu den weltweit gespielten Musikrichtungen passen, zurzeit sind dies Disco, Swing und Walzer. Darüber hinaus kann jedes Land zusätzliche Tänze wählen, die zu regional gespielten Musikrichtungen passen, z.B. Latino und Tango.

Unterrichtsziele

Neben dem Erlernen von Tänzen und Bewegungen sind die wichtigsten Ziele für den Unterricht:

  • Das Paar soll die gespielte Musikrichtung erkennen (z.B. Disco, Swing oder Walzer) und daraufhin den passenden Tanz auswählen können.
  • Jeder Anfänger soll einen Stil lernen der natürlich und elegant wirkt und zu jedem gesellschaftlichen Anlass passt. Deshalb heißt es "Gesellschaftstanz".
  • Die Grundschritte sollen weltweit gleich sein. Dadurch kann jeder mit jedem tanzen und zwar in jedem Land und in jeder Tanzschule. Tanzen verbindet weltweit!
  • Jeder Herr soll lernen zu führen, jede Dame soll lernen geführt zu werden, um die Figuren in der Praxis anwenden zu können. Diese Prinzipien sind die Voraussetzung für das variieren der gelernten Figuren. Im WTP gibt es nur Bewegungen und Figuren die führbar sind (keine festgelegten Figurenfolgen).
  • Das Paar soll lernen, die Haltung, die Schrittgröße und die Variationen von Figuren auf die Gegebenheiten der Praxis anzupassen. Andere Paare dürfen auf der Tanzfläche nicht behindert werden.
  • Haltung und Technik (Fußarbeit, Heben und Senken etc.) sollen eine natürliche und elegante Bewegung unterstützen und dürfen nie übertrieben werden.
Walzer-Musik
Langsamer Walzer
Wiener Walzer
Disco-Musik
Disco-Samba
Discofox
Tango-Musik
Tango
Tango Argentino
   
  Swing-Musik
Blues (Karree-Rumba)
Foxtrott
Boogie Woogie oder Jive Single Time
Latino-Musik
Rumba
Cha Cha Cha
Salsa
Samba
Merengue
 

 

 

 

Das Deutsche Tanzabzeichen (DTA)

Wenn es ums Tanzen geht, stehen seit Jahrzehnten drei Farben für Herausforderung, Spaß und Anspruch: Bronze, Silber, Gold und Goldstar.

Wer schon mehrere Tanzkurse gemacht hat, sucht vielleicht zusätzlichen Ansporn. Das Deutsche Tanzabzeichen (DTA) hat Tradition und steht seit 1968 für Spaß, Qualität und Leistung. Doch in erster Linie ist es eine Belohnung für das Bemühen des Einzelnen, seine tänzerischen Fähigkeiten zu erweitern und zu verfeinern. Es ist eine Auszeichnung für eine Leistung, die man sich erarbeiten hat und die deshalb auch angemessen gewürdigt werden soll.

Stars und Super Stars
Nach der Welttanznadel, die üblicherweise nach der Beendigung eines fortgeschrittenen Kursus verliehen wird, gibt es das Deutsche Tanzabzeichen in unterschiedlichen Kategorien, je nachdem, wie weit man schon mit seinen Tanzkünsten gekommen ist.

Die Tänze des DTA
Welche Tänze unterrichtet werden entscheidet die jeweilige Tanzschule.

  • Geschlossene Tänze: Foxtrott, Slowfoxtrott, Quickstep, Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Tango, Tango Argentino. 
  • Offene Tänze: Discofox, Boogie Woogie, Jive, Salsa, Rumba (Karreé- oder Kubanischer Rhythmus), Cha Cha Cha, Samba, Paso Doble (internationaler Stil)

mehr Info auf der ADTV-Webseite